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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Antisemitismus im Kontext von Israel und Nahostkonflikt

Pädagogische Herausforderungen und Möglichkeiten in der Jugendarbeit nach dem 7. Oktober 2023

ConAct
18
Juni2026
09:00 Uhr

Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

- -
- Dresden

Veranstalter: ConAct - Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch
Eintritt: kostenlos
Zur Veranstaltung

Workshopangebot von ConAct für Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit in Kooperation mit dem Ausländerrat Dresden e.V. und vom Projekt „ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus“ des Kulturbüros Dresden e.V.

Die terroristischen Angriffe der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023 und der daraus resultierende Krieg in und um Israel haben auch in Deutschland Auswirkungen. Der Nahostkonflikt, bereits zuvor ein herausforderndes Thema für die Jugend- und Bildungsarbeit, hat dadurch erneut an Aktualität gewonnen. In Diskussionen entstehen häufig verzerrte Darstellungen des Nahostkonflikts bis hin zu antisemitischen Argumentationen. Gleichzeitig haben verbale und physische Angriffe auf Jüdinnen*Juden in Deutschland seit dem 7. Oktober deutlich zugenommen. Fachkräfte der Jugend- und Bildungsarbeit sind herausgefordert, angemessen auf diese Situationen zu reagieren.

Inhalt

Der Workshop eröffnet einen Raum, um …

… grundlegende Kenntnisse zu israelbezogenem Antisemitismus zu vermitteln – aktuell eine der verbreitetsten Erscheinungsformen von Antisemitismus.
… methodische Ansätze zur Antisemitismusprävention vorzustellen – auch Ansätze zur multiperspektivischen Thematisierung des Nahostkonflikts.
… Stimmen aus Israel kennenzulernen, die Einblicke in die Dimension der Angriffe vom 7. Oktober 2023 und ihre Folgen für die israelische Gesellschaft ermöglichen.
… sich über aktuelle Herausforderungen im pädagogischen Arbeitsalltag und Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

Dafür werden Methoden aus der Methodensammlung für antisemitismussensible Bildungs- und Begegnungsarbeit verwendet. Die Fortbildung richtet sich an Fachkräfte in der Jugend- und Bildungsarbeit sowie Studierende der Sozialen Arbeit.

Der Workshop wird von Referent*innen des ConAct-Projekts „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ gestaltet und in Kooperation mit der Fachstelle Migration im Kontext von Jugendhilfe beim Ausländerrat Dresden e. V. sowie vom Projekt „ReflAct – Unterstützung von Vereinen im Umgang mit Antisemitismus“ des Kulturbüros Dresden e. V. organisiert.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist bis 11. Juni 2026 unter fachstelle@auslaenderrat.de möglich. Der Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt.

Für Informationen zur Barrierefreiheit des Veranstaltungsortes wenden Sie sich gerne per Mail an die Veranstaltenden.

Für Snacks und ein kleines veganes Mittagsessen ist gesorgt. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung Ihre Unverträglichkeiten mit.

Alle Teilnehmenden sind für die Einhaltung eines diskriminierungsarmen Raums und Umgangs verantwortlich. Bei diskriminierenden Vorfällen behält es sich das Orgateam vor, Personen vom Workshop auszuschließen.

Mehr über das von ConAct realisierte Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ erfahren Sie unter www.Sichtbar-Handeln.org.

Das Projekt „Sichtbar Handeln! Umgehen mit Antisemitismus in Jugend- und Bildungsarbeit“ wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ist Teil der laufenden Zusammenarbeit zwischen ConAct – Koordinationszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch und der Israel Youth Exchange Authority. In diesem Rahmen wird das Projekt vom Council of Youth Movements in Israel und ConAct seit 2020 kontinuierlich umgesetzt.

Über den Veranstalter

Seit mehr als 60 Jahren gibt es Begegnungen im Deutsch-Israelischen Jugendaustausch. Ein dichtes Geflecht von persönlichen Verbindungen und institutionellen Kontakten trägt die vielfältigen Beziehungen zwischen Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Stellen in Israel und Deutschland – Kontakte, die zunächst in den westlichen Bundesländern gewachsen waren und sich seit über 30 Jahren auf die ostdeutschen Länder ausgeweitet haben.

Das ConAct-Team steht für Fragen aller Art im Bereich des deutsch-israelischen Jugendaustausches, des Fachkräfteaustausches im Feld der Jugendhilfe sowie zu anderweitigen Jugendkontakten zwischen beiden Ländern zur Verfügung.

Wir konzentrieren uns auf...
- die Bereitstellung von Informationen und Vernetzungsangeboten rund um die deutsch-israelischen Jugendkontakte.
- die Beratung deutsch-israelischer Projektpartnerschaften zur Konzeption und Umsetzung gemeinsamer Jugendaustausch- und Fachkräfteprogramme.
- die Erstellung pädagogischer Handreichungen für die inhaltliche Vorbereitung und praktische Durchführung deutsch-israelischer Jugendbegegnungen.
- die Erarbeitung zentraler Fragestellungen zur Weiterentwicklung deutsch-israelischer Begegnungen – generationenübergreifend und im Bewusstsein der spezifischen deutsch-israelischen Beziehungen.
- die Konzeption von Seminarangeboten zum Erfahrungsaustausch und Fachtagungen zur Weiterbildung für Jugendgruppenleiter*innen und Multiplikator*innen im deutsch-israelischen Austausch.
- die Entwicklung neuer Ideen und Pilotprojekte im deutsch-israelischen Jugendaustausch.
- die Gestaltung des Prozesses zur Entwicklung eines Deutsch-Israelischen Jugendwerks.