Rundgang auf dem Neuen Israelitischen Friedhof als Quelle für die Forschung zur Shoah
Rundgang im Rahmen der Geschichtswerkstatt "Knotenpunkt Deportationen Dresden"
Neuer Israelitischer Friedhof
Fiedlerstraße 3
01307 Dresden
30.06.2026 15 – 17 Uhr (!), Eingang zum Neuen Israelitischen Friedhof, Fiedlerstr. 3
Nach der Schließung des Alten Jüdischen Friedhofs in der Dresdner Neustadt um 1869 musste ein neues Friedhofsgelände erschlossen werden. Mehrfach erforderliche Erweiterungen, schwere Zerstörungen infolge der Bombenangriffe, schließlich der Wiederaufbau der Trauerhalle und die Nutzung als Synagoge gehören zur Geschichte des Friedhofs. Auch Dresdner Jüdinnen und Juden, die während der Zeit der Shoah um Leben kamen, ruhen hier. Oft können nur aus den Grabinschriften und Gedenktafeln ihre Namen und Lebensumstände erschlossen werden. Der Rundgang nähert sich dem Friedhof als historischer Quelle und zeigt an Beispielen, wie diese Forschung mit anderen Zeugnissen verbunden werden kann. Außerdem sind verschiedene Formen des Gedenkens an die Opfer der Shoah zu sehen.
Achtung: Männliche Teilnehmende benötigen eine Kopfbedeckung
Rundgang mit Heike Liebsch, HATiKVA e.V.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Im Förderkreis Alter Leipziger Bahnhof haben sich verschiedene Aktive zusammengefunden, denen es am Herzen liegt, in der Dresdner Stadtgesellschaft sowohl das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus und die Auseinandersetzung mit NS-Geschichte und Antisemitismus wachzuhalten als auch jüdische Kultur lebendig erfahrbar zu machen.
