Sukkot-Workshop
Unterwegs mit leichtem Gepäck und großen Zielen
Weltecho
Annaberger Str. 24
09111 Chemnitz
In diesem Workshop haben alle Interessierten (insb. Akteure der Zivilgesellschaft) die Möglichkeit, das jüdische Laubhüttenfest „Sukkot“ kennen zu lernen und später in ihrem Umfeld selbst durchzuführen. Das Laubhüttenfest erinnert an die Flucht des Volkes Israel aus Ägypten vor 3000 Jahren und an die damit verbundenen Entbehrungen der langen Wüstenwanderung mit wenig Gepäck.
Wir bauen gemeinsam eine Laubhütte, essen typische Sukkot-Speisen, singen jüdische Lieder und tanzen dazu. Nicht zuletzt diskutieren wir über Themen, die mit diesem Fest verbunden sind: Die Werte, mit denen wir unterwegs sind, Dankbarkeit für die Güter der Natur und Gemeinschaft trotz Verschiedenheit.
Eine jüdische Person wird bei dem Workshop dabei sein und aus ihrer Perspektive von dem Fest erzählen. Die Workshop-Teilnehmenden können Sukkot dann in ihren Communities selbst durchführen, sei es im Kleingartenverein, im Nachbarschaftstreff oder in der Kirchengemeinde.
Anmeldung über sukkot@notenspur-leipzig.de
Über den Veranstalter
Zum reichen Musikerbe Leipzigs und Sachsens gehört die Kultur ihrer jüdischen Bewohner, deren Beitrag vor allem durch die nationalsozialistische Vertreibung nur noch wenig im Gedächtnis der Bürger präsent ist. Diesem verloren gegangenen Erbe durch die „Verortung“ wieder ein „Zuhause“ in unserer Region zu geben und sie damit zurück in das kulturelle Gedächtnis unserer Stadt und des Freistaates zu holen, ist Anliegen der Leipziger Notenspur. Das Projekt „Jüdische Notenspuren“ fokussiert in diesem Sinne die Vermittlung von regionalem jüdischem Musikerbe an Kinder, Bürger und Besucher der Stadt Leipzig und des Freistaates insgesamt – möglichst interaktiv, sinnlich und eng verknüpft mit ehemaligen Standorten und Gebäuden, welche jüdische Kulturgeschichte erzählen.


