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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Verwaiste Orte - lebendige Erinnerungen

Verwaiste jüdische Friedhöfe als Lernort der historisch-politischen Bildung

Der Alte Jüdische Friedhof in Dresden. Man sieht mehrere alte Grabsteine, dahinter Bäume
Der Alte Jüdische Friedhof in DresdenUlrichAAB, CC BY-SA 3.0
3
November2026
09:00 Uhr

HATikVA e.V. - Bildungs- und Begegnungsstätte für jüdische Geschichte

Pulsnitzer Str. 10
01099 Dresden

Veranstalter: Landesamt für Schule und Bildung
Eintritt: kostenlos
Zur Fortbildung

Die Fortbildung führt inhaltlich und methodisch an das Thema verwaiste jüdische Friedhöfe als Lernorte heran. Diese Orte repräsentieren jüdisches Leben in Deutschland und die Folgen der NS-Gewaltherrschaft.

Der Zugang für Schülerinnen und Schüler zu diesen bedeutungsvollen Orten birgt großes erinnerungskulturelles Potenzial und unterstützt damit deren Erhalt. Um das Potenzial nutzen zu können, wird in der Fortbildung nötiges Wissen von Experten präsentiert, Arbeitsmaterial angeboten sowie über didaktische und organisatorische Notwendigkeiten diskutiert. Ein Friedhofsbesuch vermittelt den Teilnehmenden einen ersten persönlichen Eindruck des Lernortes. So sollen die Teilnehmenden zur Initiierung von Projekten an ihren eigenen Schulen angeregt werden.

Während der Fortbildung wird zudem das Portal "Jewish Places" des Jüdischen Museums Berlin und seine Möglichkeiten zur Nutzung im Unterricht vorgestellt.

Über den Veranstalter

Das Landesamt für Schule und Bildung ist die nachgeordnete Behörde des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus (SMK). An sechs Standorten im Freistaat Sachsen arbeiten rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, Bildung zu ermöglichen, Schulleitungen und Lehrkräfte zu beraten und zu unterstützen. Zudem fungiert das Landesamt als Arbeitgeber für die 32.000 Lehrerinnen und Lehrer an derzeit 1.565 öffentlichen Schulen.

Mehr über den Veranstalter