Geshmak - Tarta de Santiago
Rezept mit freundlicher Genehmigung von Marta Gonzalez de Mendibil, Katarina Rakić und Nomi Drachinsky aus ihrem sephardischen Kochworkshop an der VHS Chemnitz.
Die Tarta de Santiago ist ein traditioneller Kuchen aus dem Norden Spaniens, aus der Region Galicien. Manche Theorien vermuten einen Zusammenhang mit der jüdischen Küche, da der Kuchen kein Weizenmehl, sondern ausschließlich Mandeln verwendet. Tatsächlich wird während Pessach auf viele getreidehaltige Mehle verzichtet, weshalb Mandelgebäck in jüdischen Traditionen eine wichtige Rolle spielt.
Der originale Kuchen wird normalerweise mit dem Kreuz des heiligen Jakobus (Santiago) dekoriert. Wir haben uns diesmal für eine Dekoration mit einer Menorah entschieden.
Rezept:
300 g Zucker
300 g gemahlene Mandeln
4 Eier
Schale einer Zitrone
50 g Puderzucker für die Dekoration
Menorah-Schablone
Den Backofen auf 180° C vorheizen.
Die Eier und den Zucker mit der Hand schaumig schlagen.
Die Mandeln hinzufügen und mir der Hand unterheben.
Die Masse sollte dick und weiß sein.
Die Masse in die Form gießen und im Backofen etwa 25-30 Minuten backen. Achten Sie auf eine leichte Bräunung der Oberfläche, die leicht knusprig und krümelig sein sollte. Den Kuchen herausnehmen und abkühlen lassen.
Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, die Schablone auf den Kuchen legen und mit Puderzucker bestreuen.
Guten Appetit!
