Jüdisches Leben in Zwickau
Öffentliche Stadtführung
Treffpunkt: Tourist Information Zwickau
Hauptstraße 6
08056 Zwickau
Vor 100 Jahren existierte eine aktive jüdische Gemeinde in Zwickau, mit über 500 Mitgliedern. Als Zwickau am Ende des 19. Jahrhunderts zur boomenden Industriestadt avancierte, zogen auch viele Jüdinnen und Juden in die Stadt, um hier ihr Glück zu finden. Viele von ihnen hatten Anteil an dem Aufstieg Zwickaus zur westsächsischen Metropole. Die bekanntesten unter ihnen war die Familie Schocken, die durch ihre gleichnamige Warenhaus-Kette und ihrem enormen sozialen Engagement deutschlandweit bekannt waren.
Doch mit der Machterschleichung der Nationalsozialisten im Winter 1933 begann die Verfolgung und Ausgrenzung von Jüdinnen und Juden auch in Zwickau. Ein Teil der Mitglieder der Jüdischen Gemeinde flohen aus ihrer Heimatstadt, doch starben viele den Tod in der Shoah. Erst in den 90er Jahren konnten die Überlebenden ihren Frieden mit ihrer Heimatstadt schließen.
Auf dem Rundgang mit Dr. Christian Landrock treten diese Orte wieder hervor. Lebenswege ehemaliger Mitbürger werden in die Stadtgeschichte eingeordnet – vom Aufstieg zur Industriemetropole bis zu ihrer Zäsur durch die NS-Verbrechen.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Wir bieten Stadtführungen zum Jüdischen Leben in Zwickau an.
