2. SINFONIEKONZERT - Wellen schlagen
Im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur
Stadthalle Chemnitz
Theaterstraße 3
09111 Chemnitz
In den Gedichten Meeresstille und Glückliche Fahrt beschreibt Goethe Idylle und Todesangst, Hoffnung und Verzweiflung. Die widersprüchlichen Gesichter des Meeres und ihre Wirkung auf den Menschen regten nicht nur Beethoven, sondern auch den vielgereisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu einer Vertonung an. Henryk Wieniawski war einer der letzten „reisenden Virtuosen“ des 19. Jahrhunderts. Sein berührendes zweites Violinkonzert schrieb der „Zauberer der Geige“ für Pablo de Sarasate, der ihm Freund und Rivale zugleich war.
Die Hebräische Rhapsodie Schelomo gehört zur Werkreihe Jüdischer Zyklus, für den sich Ernest Bloch von der Hebräischen Bibel inspirieren ließ. Darin spielt das Solocello die Stimme des „Predigers in der Wüste“, eine prophetische Stimme, deren Zeit noch nicht gekommen ist. Leonard Bernstein fand die Anregung zu seiner ersten Sinfonie in den Klageliedern des Propheten Jeremiah.
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Die Städtischen Theater Chemnitz sind mit den Sparten Musiktheater, Philharmonie, Schauspiel, Ballett und Figurentheater eines der wenigen Fünfspartenhäuser in Deutschland. In ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte haben sie sich ein hohes Ansehen erworben und sind fester Bestandteil des Kulturlebens der Stadt und des Landes. Mehr als 900 Veranstaltungen jährlich sowie diverse Gastspielreisen begrüßen über 200.000 Besucher aus nah und fern. Mit 440 Mitarbeitern werden innerhalb einer Spielzeit nicht nur mehr als 30 Premieren in zwei Häusern gegeben – große Konzertreihen und ein umfangreiches theaterpädagogisches Angebot gehören ebenso zum Profil des Hauses. Generalintendant Dr. Christoph Dittrich leitet die Theater Chemnitz seit der Spielzeit 2013/2014.
