Gewandhausorchester mit Daniel Barenboim (Dirigent)
Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy & Ludwig van Beethoven
Gewandhaus, Großer Saal
Augustusplatz 8
04109 Leipzig
Mendelssohn schrieb seine »Italienische« 1830 als junger Mann unter dem Eindruck seiner Südreise. Ein Werk, das die Wärme des Mittelmeers, den Übermut römischer Karnevalsnächte und das Leuchten einer Welt voller Schönheit in Musik verwandelt. Wer könnte das authentischer dirigieren als Daniel Barenboim, der mit Mendelssohn eine besondere Verbindung teilt: Als jüdischer Künstler steht er in direkter Nachfolge eines Komponisten, dem das Gewandhaus zur zweiten Heimat wurde. Nach der Pause erklingt Beethovens Siebte. Die Sinfonie, die Richard Wagner einmal als »Apotheose des Tanzes« bezeichnete, ist ein rhythmisches Naturereignis, das über vier Sätze hinweg einen eigenständigen Spannungsbogen erzeugt. Zusammen bieten die beiden Werke einen Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen an Form, Dynamik und Orchestrierung im frühen 19. Jahrhundert, vom heiteren, klar gegliederten Klang Mendelssohns bis zur kraftvollen, treibenden Energie Beethovens.
Programm
Felix Mendelssohn Bartholdy — 4. Sinfonie A-Dur MWV N 16 ("Italienische")
Pause
Ludwig van Beethoven — 7. Sinfonie A-Dur op. 92
Gewandhausorchester, Daniel Barenboim Dirigent
Barrierefreiheit auf der Veranstaltung
Über den Veranstalter
Das Gewandhaus ist Sitz des traditionsreichen Gewandhausorchesters. 250 Jahre Orchestergeschichte bilden den exklusiven Rahmen für stilvolle, perfekt organisierte Events. Hier finden jährlich nahezu 700 Veranstaltungen mit einer halben Million Besucher statt.Das Gewandhaus selbst veranstaltet ca. 250 klassische Konzerte pro Saison: "Große Concerte" mit dem Gewandhausorchester, Kammermusik-, Chor- und Orgelkonzerte, Musikfestivals und vieles mehr. Ein breit gefächertes Angebot an musikpädagogischen Angeboten und Projekten rundet das hauseigene Programm ab. Auch Musiker abseits der Klassik machen im Gewandhaus halt, wie u.a. Chilly Gonzales, Martin Kohlstedt, Danger Dan, Konstantin Wecker... .
