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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

KLANGBRÜCKEN

Chen Reiss | Jewish Chamber Orchestra Munich

Abgebildet ist eine dunkelhaarige Frau in der Frontalansicht. Sie trägt Ohrringe mit kleinen Herzen aus Diamanten und ist dezent geschminkt. Ihr Haar ist leicht gewellt. Man sieht ihren Oberkörper ab Brusthöhe. Sie trägt eine schwarzes Kleid mit nur einem Träger, der mit Glitzersteinen besetzt ist. Im Hintergrund sieht man verschwommen einen Treppenaufgang, dessen Handlauf von unten indirekt beleuchtet wird
Chen Reis, SopranPaul March Mitchell
17
Oktober2026
19:00 Uhr

Frauenkirche Dresden

Neumarkt -
01067 Dresden

Veranstalter: Stiftung Frauenkirche Dresden
Eintritt: 20 | 29 | 38 | 55 €
Zur Veranstaltung und den Tickets

Programm "Goldglanz und Schatten"

Alfred Grünfeld Kleine Serenade
Alexander Zemlinsky Walzergesänge
Gustav Mahler Klavierquintett (Fassung für Kammerorchester)
Erich Wolfgang Korngold Neun Shakespeare-Lieder
Gustav Mahler Adagio aus der 10. Sinfonie (Fassung für Kammerorchester)

Sopran Chen Reiss
Jewish Chamber Orchestra Munich
Leitung Daniel Grossmann

Die Glanzzeit Wiens von 1900 bis 1938 war maßgeblich geprägt von jüdischen Künstlern wie Gustav Mahler, Erich Wolfgang Korngold, dem heute vergessenen Alfred Grünfeld und vielen anderen. Zwischen diesen Namen tun sich überraschende Verbindungen auf: Mahler wohnte als Gymnasiast 1871/72 zur Untermiete bei Familie Grünfeld. Der neunjährige Korngold spielte Mahler eine selbstkomponierte Kantate vor – der schickte den jungen Komponisten in spe zum Unterricht bei Alexander Zemlinsky... Diese und andere Anekdoten werden im heutigen Konzertprogramm lebendig. Dirigent Daniel Grossmann erzählt etwa, wie Mahlers 10. Sinfonie mit Alma Mahler zusammenhängt – und wie im Exil Korngolds Shakespeare-Faszination aufblühte.

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Barrierefreiheit auf der Veranstaltung

  • Schwarz-weiß Grafik, die einen Rollstuhlfahrer abbildet und für barrierefreien Zugang steht. Barrierefreier Zugang

Über den Veranstalter

Die Stiftung Frauenkirche Dresden wurde 1994 durch die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens, den Freistaat Sachsen und die Landeshauptstadt Dresden ins Leben gerufen.
Bis zur Vollendung des Wiederaufbaus der Frauenkirche lag die Hauptaufgabe in der Rekonstruktion der historischen Baugestalt; seit 2005 obliegt der Stiftung Frauenkirche Dresden die Gestaltung des Lebens in der Kirche sowie der Erhalt des Kirchbaus.