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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Berlin/Jerusalem. Schockens Gärten“

mit Dr. Caroline Jessen

Wohnhaus in Berlin-Zehlendorf, 1930 von Salman Schocken erworbenSchocken-Archiv, JTS Schocken Institute for Jewish Research, Jerusalem
Schocken-Villa in Jerusalem, fotografiert von Alfred Bernheim (um 1938)Schocken-Archiv, JTS Schocken Institute for Jewish Research, Jerusalem
Schwarz-Weiß-Foto eines großen, kantigen Genbäudes mit Garten. Im Vordergrund befinden sich Bäume
Schocken-Villa in Jerusalem, fotografiert von Alfred Bernheim (um 1938).Foto: Schocken-Archiv, JTS Schocken Institute for Jewish Research, Jerusalem
5
November2026
14:00 Uhr

Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow

Goldschmidtstraße 28
04103 Leipzig

Veranstalter: Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow
Eintritt: kostenlos
Zur Ausstellung

Salman Schocken (1877–1959) baute mit seinem Bruder Simon (1874–1929) eine der modernsten Warenhausketten der Weimarer Republik auf. Dieser Erfolg ermöglichte es ihm, Kunst, Kultur und soziale Projekte zu fördern. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler entschieden Salman Schocken und seine Frau Lili (1889–1958), Deutschland mit ihren Kindern zu verlassen.

Die Ausstellung nimmt die Jahre der Flucht und Auswanderung von Jüdinnen und Juden aus Deutschland nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten 1933 aus einer prekären Perspektive in den Blick. Die Schaffung eines riesigen Gartens in Jerusalem in den Jahren 1936 bis 1940 durch die Familie Schocken steht quer zur disruptiven Wucht und Vernichtung in Europa. Es ist eine besondere, keine exemplarische Geschichte.

Über den Veranstalter

Das Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow (DI) mit Sitz in Leipzig erforscht interdisziplinär und epochenübergreifend jüdische Lebenswelten im mittleren und östlichen Europa von der Neuzeit bis in die Gegenwart. Die Forschungsarbeit nimmt eine gesamteuropäische Perspektive ein und schließt die Räume der jüdischen Emigration, insbesondere Israel sowie Nord- und Lateinamerika, mit ein.

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