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Logo "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026". Links ist eine halbe Menorah in blauen Farbtönen zu sehen.

"Jüdisches Leben heute: Drei Städte, Drei Leben, Drei Stimmen"

Görlitzer Schülerinnen gewinnen Leo-Trepp-Schülerpreis

Die Gewinner aus GörlitzLynn Winkler
Alle Preisträger:innenLynn Winkler

"Jüdisches Leben heute: Drei Städte, Drei Leben, Drei Stimmen." Unter diesem Titel gestalteten die vier Schülerinnen Veronika Dąbrowska, Aaliyah Pfeiffer, Nina Langner und Sophia Reich des Augustum-Annen Gymnasium Görlitz eine Ausgabe der fiktiven Zeitung "Jüdische Moderne".

Auf sechs dicht bedruckten Seiten erzählen sie vom jüdischen Leben in Görlitz, Paris und Wien, geben Einblicke in die jüdische Geschichte vor Ort, stellen Akteurinnen wie Lauren Leiderman vor, die sich in Görlitz seit Jahren um die Erforschung jüdischer Familienbiographien bemüht, und erzählen die Geschichten jüdischer Frauen wie Henriette Ephraim aus Görlitz oder Else Feldmann aus Wien.

Die Jury des Preises war von der Vielfalt der vorgestellten Themen begeistert und verlieh dem Projekt den ersten Preis des diesjährigen Leo-Trepp-Schülerpreises. Am 16. Juni wurden die Preise im Sächsischen Landtag verliehen. Die Laudatio hielt Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.

Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung und freuen uns, das Projekt hier teilen zu können.

Ein zweiter Platz ging nach Leipzig...

Schüler:innen des F.A.Brockhaus-Gymnasium Leipzig erarbeiten eine Ausstellung über den Kantor und Musiklehrer Samuel Lampel. Die an die Schule angrenzende Samuel-Lampe-Straße hatte ihre Neugierde geweckt. Die Ausstellung wird im Sommer 2026 im Leipziger Schulmuseum gezeigt. Hier erfährt man mehr über Samuel Lampel und das Leipziger Projekt.

Zu Samuel Lampels Geschichte

... genau wie der andere zweite Platz

Eine Klasse der Ruth-Pfau-Schule Leipzig stellte in einer wunderbar gestalteten Broschüre die Trendsetterinnen Charlotte Charlaque und Toni Ebel vor, die in den 1930er-Jahren in Berlin lebten und zu den ersten gehörten, die sich geschlechtsangleichenden Operationen unterzogen. Hier haben wir die Broschüre veröffentlicht.

Zu Charlottes und Tonis Geschichte